Alkoholfreie Biere: die Alternative für bewusstes Genießen

Ob auf Partys oder beim Essen, nach dem Sport oder bei offiziellen Anlässen: Ein kühles
Bier schmeckt vielen einfach am besten. Nur soll es eben nicht immer eines mit Alkohol
sein. Und der Promille-Verzicht fällt dem Genießer leicht. Wer zu alkoholfreien Bieren
greift, muss weder bei der Qualität noch beim Geschmack Abstriche machen. Mit hohem
zeitlichem und technischem Aufwand haben die deutschen Brauer Verfahren entwickelt,
auch anspruchsvollste Bierfreunde, die einen klaren Kopf behalten wollen, zufrieden zu
stellen. Bischofshof braut sein erfrischendes Alkoholfreies auf Export-Bier-Basis.

Mittlerweile können die Konsumenten zwischen rund 70 verschiedenen Marken auswählen.
Ob Pils und Weizenbier oder auch regionale Spezialitäten wie Kölsch oder Alt: Alkoholfreies
Bier ist so vielseitig, dass jeder auf seinen Geschmack kommt.

Genuss in jeder Lebenslage


So gehört es heute zum guten Ton, als Gastgeber auch alkoholfreies Bier anzubieten. Wer
noch fahren muss, steigt auf Alkoholfreies um. Alkohol am Steuer ist kein Kavaliersdelikt:
Ein entsprechendes Verantwortungsbewusstsein beim Fahrer gilt als selbstverständlich,
zumal er oft andere Gäste nach Hause bringt. Auch werdende Mütter können guten Gewis-
sens ihr alkoholfreies Bier genießen. Und in der Mittagspause bietet es ebenfalls eine wohl-
schmeckende Alternative. Hinzu kommt, dass 0,2 Liter alkoholfreies Bier weniger als 60
Kilokalorien (239 kJ) hat. Das ist weniger als die gleiche Menge Apfelsaft – und so ein „ge-
wichtiges” Argument für alle, die auf ihre Figur achten.

Nach dem Sport ist alkoholfreies Bier das ideale Getränk, um den Körper wieder aufzubauen.
Denn Bier enthält wertvolle Inhaltsstoffe, die für eine ausgewogene Ernährung wichtig sind:
Kohlehydrate, die vom Körper leicht aufgenommen werden, Eiweißbestandteile, Mineral-
stoffe und Vitamine. All diese Stoffe sind auch in alkoholfreiem Bier vollständig erhalten.
Sie steigern die sportliche Leistungsfähigkeit und Ausdauer, fördern die geistige Konzentra-
tion und unterstützen das vegetative Nervensystem. Alkoholfreie Biere ersetzen die durch
das Schwitzen verlorenen Elektrolyte und helfen so, Muskelkrämpfen vorzubeugen. Gerade
nach Wettkämpfen tragen sie dazu bei, den Körper mit wichtigen Stoffen zu versorgen und
zu regenerieren.

Alkoholfrei: selbstverständlich nach dem Deutschen Reinheitsgebot


Wie jedes andere Bier wird auch das alkoholfreie streng nach dem Deutschen Reinheitsgebot
gebraut: aus Wasser, Gerste, Hefe und Hopfen. (Die Hefe wurde 1516 nicht gesondert erwähnt,
weil Hefesporen aus der Luft die Gärung beeinflussten. Erst später gelang es, Hefe zu züchten
und damit auch eine gleichbleibende Qualität des Bieres sicherzustellen.) Beim Brauprozess
vergären diese Rohstoffe, und es bildet sich auf natürlichem Wege Alkohol. Um diesen Alko-
holgehalt so weit wie möglich zu reduzieren, haben die Brauer zwei unterschiedliche Verfahren
entwickelt: Entweder wird die Bildung von Alkohol während des Gärprozesses eingedämmt
oder der Alkohol wird dem Bier nach abgeschlossenem Brauvorgang schonend entzogen.

Ein winziger Rest Alkohol ist zur geschmacklichen Abrundung auch im alkoholfreien Bier enthal-
ten. Ein Bier darf als „alkoholfrei” bezeichnet werden, wenn der Alkoholgehalt höchstens 0,5 Pro-
zent beträgt. Selbst Fruchtsäfte dürfen nach dieser Vorgabe Spuren von Alkohol enthalten: So
dürfen zum Beispiel Traubensäfte bis zu 1 % und Erfrischungsgetränke bis zu 0,3 % vol. enthal-
ten. Der Alkoholgehalt muss allerdings so gering sein, dass er keinen nachweisbaren Einfluss
auf die Konsumenten hat, auch nicht auf besonders empfindliche Menschen wie Kranke. Dies
gilt für Biere mit höchstens 0,5 Volumenprozent – und die meisten Marken liegen weit unter
diesem Wert.