Bruckmandl in dreifacher Ausführung

Brauerei-Bischofshof-Bruckmandl-Stadtamhof-Carlo-Mullinari

Das Wahrzeichen kehrt 2017 doppelt zurück – und einen Zwilling hat es auch

Die Legende vom Bruckmandl kennt jeder Regensburger. Seit einigen Jahren wacht jedoch das Männlein nicht mehr auf der Steinernen Brücke, sondern wartet auf das Ende der Brückensanierung. Bereits 2016 hat das Bruckmandl sein Comeback als „Zwilling“ in der Brauerei Bischofshof gefeiert.

Das originelle Wahrzeichen auf der Brücke soll noch in diesem Jahr an seinen ursprünglichen Standort zurückkehren – mit einem neuen Arm. Bisher steht Ende 2017 als Zeitpunkt fest. Und einen dritten Standort gibt es für das Bruckmandl auch: In Stadtamhof wurde am 22. Juni die Gaststätte „Bruckmandl“ wieder eröffnet. Carlo Mollinari haucht dem denkmalgeschützten Gebäude neues Leben ein. In der Gaststätte sollen die Geschichte Regensburgs, seine Kultur und Kulinarik eine Rolle spielen. Im Bruckmandl steht zum Beispiel der älteste Brunnen Regensburgs, der sich bei Hochwasser füllt und die Bilder an der Wand geben das Flair von Stadtamhof wieder. Schließlich ist auch der Name Bruckmandl, ein Regensburger Original. In seinem Restaurant kommt die Domstadt auf den Teller: Deshalb werden auf der Speisekarte auch Dultfisch und „Suppen im Brot“ stehen. Sachen, die gut schmecken, aber die es sonst nur zur Dult oder am Weihnachtsmarkt gibt. Ergänzend will der Wirt aus Leidenschaft auch Tanzabende mit Swing- und Jazzmusik, lustige Bingo-Abende oder Herzklopfen-Singlepartys im „Bruckmandl“ anbieten.

Das Wahrzeichen Regensburgs ist also ab 2017 wieder omnipräsent! Es war auch lange genug fort gewesen.

 

2013 geschah ein tragisches Unglück. Das Bruckmandl verletzte sich auf ungeklärte Weise schwer und verlor seinen rechten Arm. So musste es sich eine lange Zeit zur Restauration in die Tiefen der Dombauhütte zurückziehen. Doch das Bruckmandl fehlte sehr – sogar eine Tauchaktion nach dem Arm in der Donau wurde gestartet und eine flüssige Hommage hatten die Bischofshoferer dem sympathischen Wahrzeichen gewidmet. 2016 beschlossen sie, einen Abguss des originalen Bruckmandls herzustellen. In einem aufwendigen Verfahren von mehreren Monaten wurde der Arm des originalen Bruckmandls rekonstruiert und montiert, bevor der Abguss vollzogen werden konnte. Am 12. September war es dann soweit: Mit hübsch geschmückten Wagen und der Blasmusik zog es feierlich am Brauereihof ein. Der krönende Abschluss folgte anschließend bei der Einweihung am 15. September der acht neuen Gär- und Lagertanks, als es von Bischof Rudolf Voderholzer feierlich enthüllt wurde. Seitdem schmückt es den Brauereihof mit seiner Geschichte.

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