Bischofshof spendet 3.000 Euro an das neue Patientenhaus der Leukämiehilfe Ostbayern am Universitätsklinikum in Regensburg

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Foto: Amelie Schupfner / Brauerei Bischofshof

Regensburg. Die über 85 Bischofshof Mitarbeiter spendeten den Erlös der Weihnachtstombola an die Leukämiehilfe Ostbayern. Insgesamt kamen 3.000 € zusammen, die an Prof. Dr. Reinhard Andreesen, 1. Vorsitzender und Anna-Maria Thurow, Geschäftsführerin der Leukämiehilfe Ostbayern für das Patientenhaus am Universitätsklinikum in Regensburg übergeben wurden. Die Leukämiehilfe Ostbayern hilft da, wo notwendige Leistungen für Leukämiepatienten und Angehörige nicht übernommen werden. Leukämie kann jeden treffen -Kinder ebenso wie Erwachsene. Die Diagnose ändert für die Patienten den Alltag von einem Moment auf den anderen. Oft müssen sich die Betroffenen einem Kampf um Leben und Tod stellen, der weit über die Erstbehandlung im Krankenhaus hinausgeht. Für den Genesungsprozess ist nicht nur besonderes Engagement des medizinischen Fachpersonals, sondern auch die Mitwirkung der Angehörigen erforderlich. Um die Patienten und ihre Angehörigen hierbei besser unterstützen zu können, schlossen sich im Jahr 2000 Selbsthilfegruppen aus ganz Ostbayern, Ärzte aus Kliniken und Arztpraxen sowie engagierte Privatpersonen zu einem gemeinnützigen Verein zusammen: der Leukämiehilfe Ostbayern e. V.

Mit Hilfe der Bischofshof-Spende aus der Mitarbeiter-Tombola kann das Büro der Kinder- und Familiensprechstunde vollständig eingerichtet werden. Die Mitarbeiter der Brauerei Bischofshof und Logistik GmbH leisteten diese Unterstützung gerne und übergaben einen Scheck über 3.000 Euro. „Die Diagnose Leukämie, das ist ein herber Schicksalsschlag. Umso wichtiger ist es, Unterstützung zu bekommen, nicht zu verzweifeln und der Krankheit gemeinsam den Kampf anzusagen. Die Unterstützung der Leukämiehilfe liegt mir persönlich ganz besonders am Herzen und ich bin froh, dass wir unsere diesjährige hohe Mitarbeiterspende an diese Einrichtung spenden können“, so Bischofshof Brauereidirektor Hermann Goß.

Brauereidirektor Hermann Goß (1. v. r.), Betriebsrätin Karin Bucher (Mitte) und Betriebsratsmitglied Thomas Lorenz (1. v. l) überreichten den diesjährigen Erlös der Mitarbeitertombola, den die Geschäftsleitung traditionell verdoppelt, stolz an die Vertreter der Leukämiehilfe Ostbayern: Prof. Dr. Reinhard Andreesen (2. v. l.), 1. Vorsitzender der Leukämiehilfe Ostbayern und Anna-Maria Thurow (2. v. r.), Geschäftsführerin der Leukämiehilfe Ostbayern.

Mit nur einem Sinn: „Medikament Zuneigung“

Ein Ort der Geborgenheit und der Begegnung ist es geworden – das neue Patientenhaus der Leukämiehilfe Ostbayern. Es wurde gebaut für Patienten mit weiter Anreise und für Angehörige stationärer Patienten, die möglichst viel Zeit am Krankenbett ihrer Familienmitglieder verbringen möchten. Im Juni 2018 eröffnet, bezogen bereits im August die ersten Gäste ihre Zimmer. „Medikament Zuneigung“ – so bezeichnet Prof. Dr. Andreesen den übergeordneten Sinn des neuen Wohlfühlortes. „Oft mussten die Angehörigen eine lange und bei den derzeitigen Straßenverhältnissen gefährliche Anreise auf sich nehmen, um ihre am Krankenbett gefesselten Freunde und Familienmitglieder zu besuchen. Der Abschied kam dann meistens in den einsamen Abendstunden, in denen die Patienten am meisten Zuspruch und Zuneigung brauchen, das ist jetzt Gott sei Dank anders“, so Geschäftsführerin Anne-Maria Thurow erleichtert. Das Patientenhaus besteht aus insgesamt 14 Appartements, ausgestattet mit einem Doppelbett und eigenem Bad. Zusätzlich befinden sich in dem Gebäudekomplex vier 2-Zimmer-Wohnungen mit separater Küche und Bad expliziert für Eltern krebskranker Kinder. Das Patientenhaus in Regensburg ist in der dortigen Form einmalig in ganz Deutschland. Völlig ohne öffentliche Gelder, allein durch Spenden aus Niederbayern und der Oberpfalz und diversen Stiftungen finanziert, wurde es als Pilotprojekt gestartet. „Die dadurch bereits entstandenen Freundschaften sind herzergreifend, die Fürsorge füreinander unbegreiflich und geteiltes Leid ist ja bekanntlich halbes Leid“, so das Fazit von Professor Andreesen.

 Im Bild von links nach rechts:

Hermann Goß (Bischofshof Brauereidirektor), Anna-Maria Thurow (Geschäftsführerin der Leukämiehilfe Ostbayern), Karin Bucher (Betriebsrätin der Brauerei Bischofshof), Prof. Dr. Reinhard Andreesen (1. Vorsitzender der Leukämiehilfe Ostbayern), Thomas Lorenz (Betriebsratsmitglied der Brauerei Bischofshof).

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